Seit der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1247 gehörte Bolzum mal zum Bistum Hildesheim, mal zu Hannover. 1833 wurde das Dorf endgültig in das Königreich Hannover eingegliedert. Der Name stammt vermutlich von der alten Adelsfamilie de Bolthessen. Ihr Gutshof steht noch so in der Marktstr. wie ihn der Renaissansbaumeister Stats von Münchhausen 1602 gebaut hat. Als weitere Sehnswürdigkeiten gelten die 1282 erbaute evangelische Kirche und die Bolzumer Schleuse am Stichkanal nach Hildeheim. Im Jahr 1896 wurde die katolische Kirche erbaut.

Am 24. August 1857 wäre Bolzum fast abgebrannt. Spielende Kinder hatten mit Stroh ein Feuer gemacht. Die Flammen griffen von einem zum anderen Gehöft über. Zwölf Bauernhöfe brannten in der 600-Seelen-Gemeinde nieder.

Bis zur Gebietsreform 1974 gehörte der Ort als selbstständige Gemeinde zum Landkreis Hildesheim. Danach als einer von 15 Ortsteilen der Stadt Sehnde zum Landkreis Hannover, inzwischen Region Hannover. In dem 5,6 Quadratkilometer großen Ort am Rande der Hildesheimer Börde zwischen Mittellandkanal und Zweigkanal Hildesheim leben heute mehr als 1200 Einwohner. Bis zum Zentrum der Landeshauptstadt Hannover sind es ca. 20 km, bis zum Messe-Gelände 10 km.

Die Freiwillige Feuerwehr hat z. Zt. 180 fördernde, 16 passive und 32 aktive Mitglieder.
Die Jugendfeuerwehr ist mit dem Nachbarort Wehmingen verbunden und hat 15 jugendliche Mitglieder.

Ortsplan Sehnde und Umgebung

Aktuelles aus den Feuerwehren der Region Hannover